AB 15 — OSPF
Anknüpfung an Arbeitsblatt 14 (RIP)
Abschnitt betitelt „Anknüpfung an Arbeitsblatt 14 (RIP)“In Arbeitsblatt 14 haben wir RIP kennengelernt — ein einfaches, aber begrenztes dynamisches Routing-Protokoll. Wir wissen mittlerweile:
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RIP ist ein Distanzvektor-Protokoll und verwendet den Bellman-Ford-Algorithmus.
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Die Metrik ist die Hop-Anzahl (maximal 15 Hops).
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Router senden alle 30 Sekunden ihre komplette Routing-Tabelle an ihre Nachbarn.
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RIP konvergiert langsam und skaliert schlecht.
In diesem Arbeitsblatt bauen wir genau auf diesem Wissen auf. Wir lernen OSPF kennen — ein Protokoll, das viele Schwächen von RIP behebt. Wir verwenden außerdem dasselbe Lycée-Netzwerk wie in Arbeitsblatt 14, damit du den Unterschied direkt vergleichen kannst.
| Lernziel Du sollst am Ende dieses Arbeitsblatts erklären können, warum OSPF in größeren Netzwerken besser geeignet ist als RIP, und du sollst das Lycée-Netzwerk (Limpertsberg, Congregation, Dommeldange) mit OSPF statt RIP konfigurieren können. |
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Einführung in OSPF
Abschnitt betitelt „Einführung in OSPF“Was ist OSPF?
Abschnitt betitelt „Was ist OSPF?“OSPF (Open Shortest Path First) ist ein Link-State-Routing-Protokoll, das entwickelt wurde, um effizient und skalierbar Routing-Informationen in mittleren bis großen IP-Netzwerken auszutauschen.
Hauptmerkmale:
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Standardisiert: Definiert durch die IETF (RFC 2328 für OSPFv2, RFC 5340 für OSPFv3).
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Link-State: Router besitzen eine komplette Karte (Topology Map) des Netzwerks.
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Schnelle Konvergenz: Erkennt Änderungen im Netzwerk schnell und passt die Routing-Tabelle zügig an.
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Kostenzuweisung: Pfade werden nach den geringsten Kosten ausgewählt (nicht Hop-Anzahl wie bei RIP).
Geschichte und Entwicklung
Abschnitt betitelt „Geschichte und Entwicklung“Meilensteine:
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1989: Veröffentlichung von OSPFv1.
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1998: OSPFv2 für IPv4 (RFC 2328).
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2008: OSPFv3 für IPv6 (RFC 5340).
Hintergrund: OSPF wurde entwickelt, um die Einschränkungen älterer Protokolle wie RIP zu überwinden — insbesondere die schlechte Skalierbarkeit (maximal 15 Hops!) und die langsame Konvergenz (180s Invalid-Timer).
Link-State vs. Distance Vector — der zentrale Unterschied
Abschnitt betitelt „Link-State vs. Distance Vector — der zentrale Unterschied“In Arbeitsblatt 14 haben wir gelernt: Bei RIP kennt jeder Router nur seine direkten Nachbarn und glaubt das, was sie ihm erzählen („routing by rumor“). OSPF macht es grundlegend anders: jeder Router baut sich eine vollständige Karte des gesamten Netzwerks und berechnet daraus selbst den besten Weg.
| Merkmal | RIP (Distance Vector) | OSPF (Link-State) |
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| Topologie-Wissen | Nur Nachbarn und ihre Entfernungen | Komplette Netzwerktopologie |
| Algorithmus | Bellman-Ford | Dijkstra (SPF) |
| Updates | Periodisch alle 30s, ganze Tabelle | Ereignisgesteuert, nur Änderungen (LSA) |
| Konvergenz | Langsam (bis zu 180s) | Schnell (Sekunden) |
| Skalierbarkeit | Begrenzt (max. 15 Hops) | Sehr gut (Multi-Area-Designs) |
| Metrik | Hop-Anzahl | Kosten (bandbreitenabhängig) |
| VLSM/CIDR | Erst ab RIPv2 | Ja, von Anfang an |
| Authentifizierung | Einfach (RIPv2) | Stark (MD5/SHA) |
| Merksatz RIP fragt: „Wie weit ist es?“ — OSPF fragt: „Wie schnell ist die Leitung?“. Deshalb wählt OSPF eine schnelle 1-Gbit-Leitung über zwei Hops gegenüber einer langsamen 64-kbit-Direktleitung. RIP würde immer die Direktleitung nehmen, auch wenn sie 100× langsamer ist. |
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OSPF-Konzepte im Detail
Abschnitt betitelt „OSPF-Konzepte im Detail“Dijkstra-Algorithmus (statt Bellman-Ford)
Abschnitt betitelt „Dijkstra-Algorithmus (statt Bellman-Ford)“In Arbeitsblatt 14 hast du den Bellman-Ford-Algorithmus für RIP kennengelernt. OSPF verwendet stattdessen den Dijkstra-Algorithmus (auch SPF — Shortest Path First genannt):
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Jeder Router kennt die komplette Topologie (alle Router, alle Links, alle Kosten).
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Mit Dijkstra berechnet jeder Router den kürzesten Pfad-Baum mit sich selbst als Wurzel.
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Die Routing-Tabelle wird aus diesem Baum abgeleitet.
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Wenn ein Link ausfällt, wird der Baum neu berechnet — sehr schnell.
OSPF-Kostenmetrik
Abschnitt betitelt „OSPF-Kostenmetrik“Bei RIP war die Metrik einfach: 1 Hop = 1. Bei OSPF werden die Kosten anhand der Link-Bandbreite berechnet:
| Kosten = 100.000.000 / Bandbreite_in_bit/s Beispiele: 10 Mbit/s Ethernet → Kosten 10 100 Mbit/s FastEthernet → Kosten 1 1 Gbit/s GigabitEthernet → Kosten 1 (minimum) 1.544 Mbit/s T1 → Kosten 64 64 kbit/s Serial → Kosten 1562 |
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Die Gesamtkosten eines Pfades sind die Summe der Kosten aller ausgehenden Interfaces auf dem Weg.
LSA — Link State Advertisements
Abschnitt betitelt „LSA — Link State Advertisements“Während RIP-Router ihre ganze Routing-Tabelle periodisch verschicken, tauschen OSPF-Router nur Informationen über Links aus — sogenannte LSAs (Link State Advertisements):
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Jeder Router beschreibt seine eigenen Links und Nachbarn in einem LSA.
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LSAs werden im Netzwerk geflutet, sodass jeder Router alle LSAs erhält.
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Aus allen LSAs zusammen entsteht die Link State Database (LSDB) — die Topologiekarte.
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Alle Router in derselben Area haben eine identische LSDB.
OSPF Areas
Abschnitt betitelt „OSPF Areas“Damit OSPF auch in sehr großen Netzwerken skaliert, kann das Netz in Areas (Bereiche) aufgeteilt werden:
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Area 0 (Backbone): Pflicht-Area, alle anderen Areas müssen mit Area 0 verbunden sein.
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Andere Areas: Beschränken die Flutung von LSAs auf den jeweiligen Bereich.
Für kleine Netzwerke (wie unser Lycée-Netz) reicht es, alles in Area 0 zu konfigurieren.
OSPF Router-ID
Abschnitt betitelt „OSPF Router-ID“Jeder OSPF-Router braucht eine eindeutige Router-ID (eine 32-Bit-Zahl, die wie eine IP-Adresse aussieht). Cisco wählt automatisch:
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Die höchste IP-Adresse eines Loopback-Interfaces, sonst
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die höchste IP-Adresse eines aktiven physischen Interfaces.
Du kannst die Router-ID auch manuell mit dem Befehl router-id setzen — das ist sauberer.
Grundkonfiguration (Beispiel Cisco IOS)
Abschnitt betitelt „Grundkonfiguration (Beispiel Cisco IOS)“Szenario: Zwei Router (R1 und R2) sind direkt verbunden — gleicher Aufbau wie in Arbeitsblatt 14, damit du den Unterschied siehst.
Netzplan: R1 — 10.0.0.0/24 — R2
R1 Konfiguration mit OSPF:
R1> enableR1# configure terminalR1(config)# router ospf 1R1(config-router)# router-id 1.1.1.1R1(config-router)# network 10.0.0.0 0.0.0.255 area 0R1(config-router)# exitR2 Konfiguration mit OSPF:
R2> enableR2# configure terminalR2(config)# router ospf 1R2(config-router)# router-id 2.2.2.2R2(config-router)# network 10.0.0.0 0.0.0.255 area 0R2(config-router)# exitWas ist neu gegenüber RIP?
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router ospf 1stattrouter rip. Die 1 ist die Process-ID — lokal auf dem Router, muss nicht überall gleich sein. -
Die
network-Anweisung braucht eine Wildcard-Maske (das Gegenteil der Subnetzmaske) und eine Area. Beispiel: 255.255.255.0 → Wildcard 0.0.0.255. -
Eine Router-ID wird gesetzt, damit die Identifikation stabil bleibt.
Überprüfung
R1# show ip route ospfR1# show ip ospf neighborR1# show ip ospf databaseBeispielausgabe von show ip route ospf:
O 10.0.0.0/24 [110/2] via 10.0.0.2, 00:00:08, FastEthernet0/0Vergleiche: Bei RIP stand [120/1], bei OSPF steht [110/2]. 110 ist die Administrative Distance von OSPF (niedriger = vertrauenswürdiger als RIP mit 120), und 2 sind die Kosten.
Umsetzung des Lycée-Netzwerks mit OSPF
Abschnitt betitelt „Umsetzung des Lycée-Netzwerks mit OSPF“Wir nehmen exakt dasselbe Netzwerk wie in Arbeitsblatt 14 — drei Standorte (Limpertsberg, Congregation, Dommeldange), Dreiecks-WAN — und konfigurieren es jetzt mit OSPF statt RIP.
Adressplan (identisch zu Arbeitsblatt 14):
LANs:
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Netz 0 (Limpertsberg): 192.168.0.0/24 — Router-IP 192.168.0.1
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Netz 1 (Congregation): 192.168.1.0/24 — Router-IP 192.168.1.1
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Netz 2 (Dommeldange): 192.168.2.0/24 — Router-IP 192.168.2.1
WAN-Verbindungen (Serial):
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10.0.0.0/24: Congregation ↔ Dommeldange
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10.0.1.0/24: Limpertsberg ↔ Congregation
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10.0.2.0/24: Limpertsberg ↔ Dommeldange
Konfiguration Router Limpertsberg:
R1> enableR1# configure terminalR1(config)# router ospf 1R1(config-router)# router-id 1.1.1.1R1(config-router)# network 192.168.0.0 0.0.0.255 area 0R1(config-router)# network 10.0.1.0 0.0.0.255 area 0R1(config-router)# network 10.0.2.0 0.0.0.255 area 0R1(config-router)# exitKonfiguration Router Congregation:
R2> enableR2# configure terminalR2(config)# router ospf 1R2(config-router)# router-id 2.2.2.2R2(config-router)# network 192.168.1.0 0.0.0.255 area 0R2(config-router)# network 10.0.0.0 0.0.0.255 area 0R2(config-router)# network 10.0.1.0 0.0.0.255 area 0R2(config-router)# exitKonfiguration Router Dommeldange:
R3> enableR3# configure terminalR3(config)# router ospf 1R3(config-router)# router-id 3.3.3.3R3(config-router)# network 192.168.2.0 0.0.0.255 area 0R3(config-router)# network 10.0.0.0 0.0.0.255 area 0R3(config-router)# network 10.0.2.0 0.0.0.255 area 0R3(config-router)# exitErklärung der wichtigen Befehle
Abschnitt betitelt „Erklärung der wichtigen Befehle“router ospf 1 startet den OSPF-Prozess mit der Process-ID 1. Anders als bei RIP musst du hier keine Klassennetze angeben.
router-id x.x.x.x setzt eine eindeutige ID. Ohne diesen Befehl wählt der Router automatisch die höchste IP, was bei Konfigurationsänderungen Probleme machen kann.
network 192.168.0.0 0.0.0.255 area 0 aktiviert OSPF auf allen Interfaces, deren IP-Adresse im Bereich 192.168.0.0–192.168.0.255 liegt, und ordnet diese Interfaces der Area 0 zu.
| Wildcard-Maske: kurz und einfach Die Wildcard-Maske ist die Subnetzmaske rückwärts (255 → 0, 0 → 255). 255.255.255.0 wird zu 0.0.0.255. Sie sagt OSPF: „Die ersten drei Oktette müssen genau passen, das letzte ist egal.“ |
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Überprüfung
Abschnitt betitelt „Überprüfung“Nach ein paar Sekunden Konvergenzzeit kannst du prüfen:
show ip route ospfshow ip ospf neighborshow ip ospf databaseshow ip protocolsIn der Routing-Tabelle siehst du Einträge mit dem O-Präfix (statt R bei RIP), z.B. auf Limpertsberg:
O 192.168.1.0/24 [110/65] via 10.0.1.2, 00:00:14, Serial0/0O 192.168.2.0/24 [110/65] via 10.0.2.2, 00:00:14, Serial0/1[110/65] bedeutet: Administrative Distance 110 (OSPF) und Kosten 65.
Vorteil gegenüber RIP — konkret in diesem Netzwerk
Abschnitt betitelt „Vorteil gegenüber RIP — konkret in diesem Netzwerk“Stell dir vor, die Leitung zwischen Limpertsberg und Congregation (10.0.1.0) fällt aus:
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Mit RIP: Es dauert bis zu 180 Sekunden (Invalid-Timer), bis Limpertsberg merkt, dass die Route weg ist, und einen alternativen Pfad über Dommeldange einträgt.
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Mit OSPF: Innerhalb weniger Sekunden wird ein neues LSA geflutet, alle Router berechnen mit Dijkstra einen neuen Pfad, und der Verkehr läuft fast unterbrechungsfrei über Dommeldange.
Außerdem berücksichtigt OSPF die Bandbreite: Hat eine Leitung 100 Mbit/s und die andere nur 1 Mbit/s, nimmt OSPF die schnellere — RIP würde stur die mit weniger Hops nehmen.
Aufgaben
Abschnitt betitelt „Aufgaben“Aufgabe 1 — Theoriefragen
Abschnitt betitelt „Aufgabe 1 — Theoriefragen“-
Erkläre in eigenen Worten den Unterschied zwischen Link-State und Distance Vector. Bezieh dich dabei auf RIP aus Arbeitsblatt 14.
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Berechne die OSPF-Kosten für eine 10-Mbit/s-Ethernet-Leitung und eine 100-Mbit/s-Leitung. Welche würde OSPF bevorzugen?
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Warum braucht OSPF eine Router-ID, RIP aber nicht?
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Was passiert mit OSPF-LSAs in einem Multi-Area-Design im Vergleich zu einem Single-Area-Design?
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Vergleiche die Administrative Distance von RIP (120) und OSPF (110). Welches Protokoll setzt sich durch, wenn beide gleichzeitig aktiv sind, und warum?
Aufgabe 2 — Praktische Übung (Packet Tracer)
Abschnitt betitelt „Aufgabe 2 — Praktische Übung (Packet Tracer)“Ziel: Du baust dasselbe Lycée-Netzwerk wie in Arbeitsblatt 14 in Cisco Packet Tracer auf, konfigurierst es aber mit OSPF statt RIP und vergleichst danach die Resultate.
Teil A — Netzwerk aufbauen
Abschnitt betitelt „Teil A — Netzwerk aufbauen“-
Öffne Cisco Packet Tracer und erstelle dieselbe Topologie wie in Arbeitsblatt 14: drei Router (Site Limpertsberg, Site Congregation, Site Dommeldange), pro Standort ein 2950T-24 Switch und zwei PCs.
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Verbinde die drei Router im Dreieck mit seriellen Kabeln (Serial DCE).
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Verbinde jeden Router über FastEthernet mit dem Switch des jeweiligen Standorts.
Teil B — IP-Adressen vergeben
Abschnitt betitelt „Teil B — IP-Adressen vergeben“Verwende exakt denselben Adressplan wie in Arbeitsblatt 14:
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Limpertsberg LAN: 192.168.0.0/24 — PC0: 192.168.0.10, PC1: 192.168.0.11, Router-Fa0/0: 192.168.0.1
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Congregation LAN: 192.168.1.0/24 — PC4: 192.168.1.11, PC5: 192.168.1.10, Router-Fa0/0: 192.168.1.1
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Dommeldange LAN: 192.168.2.0/24 — PC2: 192.168.2.11, PC3: 192.168.2.10, Router-Fa0/0: 192.168.2.1
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WAN Limpertsberg ↔ Congregation: 10.0.1.0/24 (.1 / .2)
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WAN Congregation ↔ Dommeldange: 10.0.0.0/24 (.1 / .2)
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WAN Limpertsberg ↔ Dommeldange: 10.0.2.0/24 (.1 / .2)
Vergiss nicht: clock rate 64000 auf der DCE-Seite der seriellen Verbindungen, und no shutdown auf allen Interfaces!
Teil C — OSPF konfigurieren
Abschnitt betitelt „Teil C — OSPF konfigurieren“-
Konfiguriere OSPF auf allen drei Routern entsprechend den Konfigurationsbeispielen oben in diesem Arbeitsblatt.
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Verwende die Router-IDs 1.1.1.1 (Limpertsberg), 2.2.2.2 (Congregation), 3.3.3.3 (Dommeldange).
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Achte darauf, dass alle Netze in Area 0 sind.
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Speichere die Konfiguration mit write memory bzw. copy running-config startup-config.
Teil D — Tests durchführen
Abschnitt betitelt „Teil D — Tests durchführen“-
Warte ca. 30 Sekunden, bis OSPF konvergiert hat.
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Prüfe auf jedem Router:
show ip ospf neighbor— du musst dort 2 Nachbarn im Zustand FULL sehen. -
Prüfe
show ip route ospf— du musst alle fremden 192.168.x.0/24 Netze mit O-Präfix sehen. -
Pinge von PC0 (Limpertsberg) zu PC4 (Congregation) — der Ping muss funktionieren.
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Pinge von PC0 (Limpertsberg) zu PC2 (Dommeldange) — der Ping muss funktionieren.
Teil E — Failover-Test (der spannende Teil!)
Abschnitt betitelt „Teil E — Failover-Test (der spannende Teil!)“-
Starte einen Dauerping von PC0 (Limpertsberg) zu PC4 (Congregation): ping 192.168.1.11 -t (Windows) bzw. Continuous Ping im Packet Tracer.
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Trenne im laufenden Betrieb die direkte Leitung Limpertsberg ↔ Congregation (10.0.1.0). Klicke auf das Kabel und lösche es, oder fahre ein Interface mit shutdown herunter.
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Beobachte: Nach wie vielen Pings funktioniert die Verbindung wieder? (Sie sollte sich automatisch über den Umweg Limpertsberg → Dommeldange → Congregation neu aufbauen.)
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Notiere die Zeit, die OSPF für die Neukonvergenz braucht.
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Stelle die Leitung wieder her und beobachte, wann OSPF wieder den direkten Weg verwendet.
Aufgabe 3 — Video & Recherche
Abschnitt betitelt „Aufgabe 3 — Video & Recherche“Siehe dir folgendes Video an:
https://www.youtube.com/watch?v=3SHtTW3EFuc&ab_channel=BeenaBallal
Vergleiche, was dort gemacht wird, mit deiner eigenen Konfiguration. Schreibe einen kurzen Bericht (½ Seite): Welche Schritte sind identisch, welche unterscheiden sich, und warum?
Zusammenfassung
Abschnitt betitelt „Zusammenfassung“| Was du jetzt kannst Du kannst erklären, warum OSPF in mittleren bis großen Netzwerken besser geeignet ist als RIP. Du kannst OSPF auf Cisco-Routern grundlegend konfigurieren (Process-ID, Router-ID, network-Anweisung mit Wildcard-Maske und Area). Du hast praktisch nachgewiesen, dass OSPF schneller konvergiert als RIP und intelligentere Pfadentscheidungen trifft. |
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